Projekte
In PLÄDOYER FÜR DIE UNGLÜCKLICHE LIEBE setzen sich 3 professionelle Performer:innen, 2 Musiker und 10 Bürger:innen unterschiedlicher Generationen und Herkunft mit dem Potential von Paradoxien und Chaos, persönlichem Scheitern und enttäuschten Hoffnungen, für die persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung wie für das Theatermachen selbst - in einer auf Perfektionsdenken getrimmten Gesellschaft - auseinandersetzen.
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet, wir spielen die Rolle desjenigen dem es gelingt, bei dem alles in Ordnung ist - "muss ja, muss ja". Dabei wissen wir eigentlich, oft ist es nicht die Vollendung, die Erfüllung eines Traumes, einer Hoffnung, einer Liebe, die unsere Entwicklung befördern, sondern genau das Gegenteil: Die Enttäuschung, die Nichterfüllung, die unglückliche Liebe, das Chaos in welches wir nach einem persönlichen Scheitern geraten, regt Veränderungen an, initiiert eine persönliche Weiterentwicklung und befördert Kreativität. Das griechische Wort „cháos" bedeutete übrigens ursprünglich „ein weiter, leerer Raum" – bevor es zur „ungeordneten Urmasse" umgedeutet wurde. Mit einem leeren Raum haben wir es auch im Theater zu tun...
Eine Produktion von A.TONAL.THEATER (Köln) in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr und der VolXbühne (Mülheim an der Ruhr), Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln und Alte Feuerwache Köln. Die Produktion ist Teil des CHAOS-Festivals des Theater an der Ruhr im November 2026.
Gefördert durch: Kulturamt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW, Kultursekretariat NRW.
Performer:innen: Andrea Kralemann, Bruno Kirchhof, Daniela Godde, Friedhelm Friebe, Klaus Lill, Marcello Bartolotta, Martin Gerhardts, Nicolai Andre, Sabina Rahn, Sandra Barbosa, Shirin Zettl / Live-Musik: Igor Kirillov (Piano, Keyboard & Effekte), Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik)
Regie & Textfassung: Jörg Fürst, Bühnenbild: Jan Patrick Brandt, Kostüme: Regina Rösing, Videoscreening & Videoblog: Susann Martin, Vocalcoaching: Sabina Rahn, Lichtdesign: Kerp Holz, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Tontechnik: Konrad Kausch, Technik: Dietrich Schuckließ, Thomas Mörl, Maske: Alicia Liedtke, Melanie Platte PR Köln: neurohr&andrä, PR & Produktion MH: Britta Stalleicken, Layout: Molter & Sartor, Düsseldorf, Fahrdienst: Schlax
PREMIERE: 26.11.2026, 20:00 UHR, WEIETERE AUFFÜHRUNGEN: 27.11./28.11., 20:00 & 29.11.2026, 18:00 & 28.01./29.01./30.01.2027, 20:00 & 31.01.2027, 18:00
ORT: Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln
EINTRITT 18,- / 12,- EUR
KARTEN 0221 - 985 45 30, POST@ATONALTHEATER.DE, rausgegangen.de
Logos Partner: Theater an der Ruhr, Alte Feuerwache Köln, Freihandelszone
Logos: Gefördert durch: Kulturamt Köln, Ministerium NRW, Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW, Kultursekretariat NRW


